Toro: Vom Spindelrasenmäher zum Aufsitzmäher

Es bringt wohl kaum ein anderer Mäher eine so exakte Leistung wie ein Spindelrasenmäher. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass er häufig in Form eines Aufsitzrasenmähers auf den Golfplätzen zum Einsatz kommt oder in großen Gärten und Parkanlagen, wo der sogenannte „englische Rasen“ zu finden ist.

Viele der älteren Menschen werden sich sicherlich noch an die Zeit erinnern, wo sie den handbetriebenen Rasenmäher mühselig vor sich hergeschoben haben, der ohne elektrische Hilfe oder Benzinmotor betrieben wurde. Er wurde nur mit reiner Muskelkraft vorwärts bewegt, wobei sich vorn eine Spindel drehte, an der die zylindrisch geformten Messer angebracht waren. Dieses Prinzip ist noch heute für alle Spindelrasenmäher gültig.

Toro stellte 1918 bereits den ersten „Aufsitzmäher“ vor

Bereits 1914 wurde Toro im amerikanischen Bloomington (Minnesota) als Hersteller von Maschinen und Geräten für die Rasen- und Landschaftspflege gegründet. Heute ist das Unternehmen an der New Yorker sowie einigen deutschen Börsen notiert und im Index S&P 600 SmallCap gelistet.

Die Traktorenproduktion wurde 1927 an Advance-Rumely verkauft und unter der Marke Whell Horse wurde 1984 die Sparte Rasenmäher und -traktoren von der American Motors Corporation übernommen. Es folgten noch weitere Übernahmen in den Jahren 1989, 1996, 1997, 2005 und 2007 durch verschiedene Unternehmen. Toro legte seinen Fokus in den 1990er Jahren auf den Profianwenderbereich, der 1990 nur noch ein Drittel des Geschäfts ausmachte und bis 2007 auf 70 % stieg. In Lizenz wurde die Fertigung von Rasentraktoren im unteren Preisbereich für Privatanwender 2007 an MTD abgegeben.

Von 1955 bis 2010 wurde die Marke Toro über die Firma Roth Motorgeräte in Pleidelsheim vertrieben, die im Besitz des Exclusivvertriebsrecht war, aber 2010 Insolvent ging. Seither erfolgt der Vertrieb in Deutschland über Toro, Belgien.

Die Toro Co. Aktie

An den Börsen Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, Berlin-Bremen, XETRA, New York, Bats und Lang & Schwarz wird die Toro Co. Aktie gehandelt, die ebenfalls im Index S&P 600 SmallCap gelistet ist.

Im Juli/August 2016 konnte die Toro Co. Aktie um über 7 % zulegen und war damit einer der Top-Performer Aktien. Für Anleger ist die Aktie durchaus eine Überlegung wert, denn der Spezialist für Rasen- und Gartenpflege wächst und gedeiht stetig. Das Kernprodukt sind Rasenmäher und Maschinen für Sport- sowie Golfplätze. Präsent ist Toro heute in 90 Ländern und wer im Dezember 1987 den Einstieg wagte, der hätte sich im August 2016 über eine 4,600 % Performance freuen können. Ein positiver Aspekt der Toro-Aktie ist, dass der Kurs kaum schwankt. Der Kurs schnitt im August des vergangenen Jahres schon seit geraumer Zeit besser ab, als der S&P-500-Index.

Bei Toro handelt es sich um ein defensives Papier, welches in jedes Depot passt. Der Erfolg von Warren Buffet ist darauf zurückzuführen, dass er Firmen mit einem geringen Risiko und hoher Qualität zum günstigen Preis kauft. Genau das trifft auf Toro zu. Das Diagramm zeigt genau die Konstanz auf, mit der bei Toro das Wachstum abläuft. Wer Toro Co. Aktien kaufen moechte, der kann das über CMC Markets. Der britische Broker ist einer der großen auf dem Markt und verfügt über eine lange Erfolgsgeschichte.

Die historischen Betriebsergebnisse von Toro

Wird aktuell ein Blick auf die Ertragsentwicklung der letzten zwei Jahre von Toro Co geworfen, dann ist zu erkennen, dass es zu einer Stagnation beim Umsatz im letzten Jahr kam. Doch Toro Co. konnte in den letzten zwei Jahren seinen operativen Gewinn um rund +12,97 % steigern. Das Umsatzwachstum sollte das Unternehmen laut den Experten dazu nutzen, um das Gesamtergebnis zu steigern und dadurch seine hohe Wettbewerbsfähigkeit und die Kostenkontrolle zu erhalten. Es ist empfehlenswert, den Trend der Aktie genau im Auge zu behalten.